Es ist wieder Zeit für einen Blick hinter die Kulissen. In den letzten Monaten hat sich mein Depot spürbar gewandelt: Es ist noch konzentrierter geworden, ergänzt um einige neue, aber kleinere Positionen, die ich aktuell noch beobachte.
Tendenziell fange ich an, mich mit weniger Positionen deutlich wohler zu fühlen. Dies war ein Ziel, das ich mir selbst bereits vor drei Jahren gesetzt hatte – und die Umsetzung trägt nun Früchte.
Erwähnen möchte ich auch meine LetMoneyWork-Ampel die für mich als Leuchtturm fungiert.An ihr orientere ich mich bei meinen Käufen und Verkäufen. Diese Ampel habe ich vor einigen Monaten entwickelt und bisher leistet sie gute Dienste.

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Inhaltsverzeichnis
Die Cash-Quote
Mit der Evolution meiner Strategie gelingt es mir jetzt seit einiger Zeit, konsequent Cash in der Hinterhand zu haben. Das Ziel ist klar: Jederzeit bereit sein, um bei passenden Gelegenheiten aufzustocken.
Dies war ein Manko, welches ich in den letzten Jahren immer wieder bei mir selbst bemängelt habe. Oft fehlte die Liquidität genau dann, wenn der Markt Chancen bot. Heute ist das anders. Ein Blick auf die aktuelle Verteilung zeigt, dass Cash mittlerweile eine tragende Säule im Portfolio eingenommen hat.

Performance: 15 % interner Zinsfuß seit 2016
Zahlen lügen nicht. Seit ich meine Strategie im Jahr 2016 grundsätzlich angepasst habe, ist die Bilanz sehr positiv. Der interne Zinsfuß liegt aktuell bei 15 %.
Besonders stolz macht mich die Beständigkeit: Die einzigen negativen Jahre in diesem Zeitraum waren 2018 und 2022. Alle anderen Jahre konnten positiv abgeschlossen werden.
Die Kunst des Verkaufens
Es wird in der Investment-Welt oft viel über das Kaufen gesprochen, aber viel zu wenig über das Verkaufen. Dabei ist der Exit entscheidend für die langfristige Rendite.
Meine Philosophie ist klar:
- Ich bin in keine meiner Positionen „verliebt“.
- Ich verkaufe konsequent, wenn meine Exit-Regeln zutreffen.
- Ich schichte um, wenn ich anderswo bessere Gelegenheiten sehe. Denn Opportunitskosten sind real.
Der aktuelle Stand meines Depots ist daher immer nur eine Momentaufnahme. Ich halte Positionen kurz, wenn es die Situation erfordert, oder auch über viele Jahre. Aber dafür muss das Unternehmen liefern. Die harte Wahrheit ist: Nur wenige Aktien liefern wirklich lange.
Das Depot ist jetzt wieder knapp am Allzeithoch.

Euer
Ahsen
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