In der aktuellen Marktphase im Februar 2026 liest man vermehrt Schlagzeilen über die Bedrohung klassischer Industrie-Software durch den Boom von KI-Agenten. Zuletzt geriet die Siemens-Aktie deshalb unter Druck. Doch wer die Tiefe dieser Technologie versteht, kommt zu einem ganz anderen Schluss.
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„Blinde reden von Farbe“
In meinem aktuellen Video reagiere ich auf Berichte (unter anderem im Aktionär), wonach Beobachter befürchten, dass offene KI-Systeme und autonome Agenten die industrielle Software-Landschaft verdrängen könnten. Für mich ist diese Sichtweise völlig realitätsfern. Es erinnert stark an vergangene Hypes:
- Wasserstoff: Die Behauptung, er würde Öl irgendwann komplett ersetzen.
- 3D-Drucker: Die Vision, dass bald jeder alles zu Hause druckt und der Handel stirbt.
Beide Trends haben ihren Platz gefunden, aber die radikale Verdrängung blieb aus. Ähnlich verhält es sich bei Siemens.
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Physik lässt sich nicht weg-automatisieren
Ein KI-Agent ist im Kern ein Werkzeug für die Schnittstelle. Er kann Daten von A nach B schieben und Workflows automatisieren. Aber: Er ersetzt nicht die hochkomplexe Logik dahinter.
- Digitale Zwillinge: Diese Programme basieren auf jahrzehntelangem physikalischem Wissen und massiven Berechnungen.
- Datenhistorie: Ohne die zugrunde liegende Datenbank und die physikalische Logik hat ein KI-Agent keine Basis, auf der er arbeiten kann.
Mein Fazit: Qualität hat ihren Preis
Häufig wird kritisiert, dass Qualitätsaktien wie Apple, Alphabet oder jetzt auch Palantir „zu teuer“ seien. Doch starke Firmen, die sich tief in industrielle Prozesse einnisten, haben ihren Preis.
Wenn die Siemens-Aktie aufgrund von unbegründeten „KI-Sorgen“ fällt, sehe ich das nicht als Risiko, sondern als potenzielle Gelegenheit, meine Position langfristig aufzustocken. Lasst euch nicht von kurzfristigen Narrativen verunsichern – bildet euch eure eigene Meinung auf Basis der technologischen Realität.
Wie seht ihr die Zukunft von Software?
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