Die Realität der letzten Tage im Depot: Verdammt gute Aktienausbrüche reißen plötzlich ab und kollabieren in Fehlausbrüchen. Das liegt fast nie an den Unternehmen selbst, sondern an einem einfachen Naturgesetz der Börse: Wenn die Liquidität aus dem Gesamtmarkt abzieht, sinken fast alle Boote – auch die vermeintlich besten.
Die Zahlen meines Cockpits zeigen: Der übergeordnete Markt schaltet gerade von Gelb auf Dunkelgelb, nachdem es kurzzeitig so aussah als hätte er sich stabilisiert.

Meine Konsequenz daraus? Mehr Defensive.
- Keine neuen Käufe gegen den Strom: Eine Aktie mit relativer Stärke jetzt mit Gewalt ins Depot zu prügeln, ist Kamikaze. Starke Werte wie GE Aerospace bleiben auf der Watchlist
- Ultrakurze Leine bei Testtranchen: Jüngste Positionen (wie Corning) laufen auf Sicht. Wenn sie umdrehen, werden sie sofort rasiert. Mein System kennt kein Hoffen
- Cash ist eine legitime Position: Pulver trocken halten ist kein Zeichen von Feigheit, sondern erlaubt es mir gezielt aufzustocken oder zu kaufen

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Fazit
Man erkennt gute Investor nicht daran, wie sie im Bullenmarkt Gewinne feiern, sondern wie sie reagieren, wenn der Gesamtmarkt den Rückwärtsgang einlegt.
Meine verbleibenden Kernpositionen wie AMD, Astera Lab und Infineon haben großen Gewinnpuffer. Der Rest ist abgesichert. Wenn der Markt dreht, bin ich liquide und habe meine besten Positionen. Sollten diese aber auch weiter fallen, wird der Gewinn realisiert, so wie ich das zuletzt mit Rocket Lab gemacht habe. Hier habe ich einen schönen Gewinn eingefahren.🙂 Details folgen bei einem größeren Depotupdate.
Wie sieht eure Defensive aus? Kauft ihr noch neue relevante Positionen oder sichert ihr schon euer Kapital? 👇
Hinweis:
Alle auf diesem Kanal (X, Blog, letmoneywork.de) geteilten Analysen, Setups, Trades und Marktkommentare dienen ausschließlich der Dokumentation meiner persönlichen, regelbasierten Investmentstrategie und spiegeln meine eigene Meinung wider. Es handelt sich hierbei zu keinem Zeitpunkt um eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, Kryptowährungen oder Finanzinstrumenten.
Trading und Investieren an den Finanzmärkten bergen erhebliche Verlustrisiken bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Jeder Marktteilnehmer handelt auf eigenes Risiko und ist selbst für seine Anlageentscheidungen verantwortlich. Eine Haftung für finanzielle Schäden wird kategorisch ausgeschlossen.
Vergangene Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Erfolge. Mein System kennt keine Garantien, sondern nur Risikomanagement.
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Kapital sichern mit dem 200k Depot, wenn man noch 25-30’Jahre Anlagehorizont hat, erschließt sich mir nicht.
Vor allem ist das ja auch kein sonderlich großes Vermögen und wird von Vielen schon mit Mitte 30 erreicht.
Ab 2-3 mio. kann man darüber nachdenken.
Das pausenlose Hin und Her bringt nichts. Diese lustige Ampel dokumentiert den verzweifelten Versuch, mit einem seiner gebastelten Tool den Markt timen zu können.
Natürlich wird es wie jedes andere nicht funktionieren.
Man macht das was jeder rationale, langfristig orientierte Anleger macht.
Man hält seine Aktien / ETFs, akzeptiert, dass Korrekturen völlig normal sind, nie umschifft werden können und dass man Monat für Monat stur und stetig kauft (idealerweise über ETF Sparpläne da langfristig eh kaum jemand den Markt schlägt, auch kein „Systemtrader“.
Und man schaut sich die langfristige Vermögensentwicklung im Graph über Jahre und die der Dividenden an und weiß, dass man alles richtig macht.
That’s it.
Tech only und ständiges Hin und Her sind Strategien, die langfristig scheitern und unfassbar viele Kosten verursachen sowie Rendite kosten neben den Nerven und der verdammt viel Lebenszeit, die für das Management des Depots drauf geht.